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SCHMETTERLINGE LOCKEN

Bunte, einfache und süße Blüten

Schmetterlinge faszinieren. Wussten Sie, dass man sie sozusagen anlocken kann? Sie werden von einfachen, kräftig leuchtenden und süß duftenden Blüten besonders angezogen.

Als eine Lieblingspflanze gilt der Sommerflieder. Gern mögen sie aber auch Windschutz und damit Wärme bietende Liguster-Hecken, denen man am besten keinen Formschnitt verpasst. Auch Gehölze wie Weiden, Felsenbirne, Haselnuss oder Vogelkirsche sind bei den Faltern beliebt. Nachtfalter fliegen sehr gern auf das Geißblatt, eine Kletterpflanze, deren Blüten abends besonders stark duften.

Auch einige Stauden haben einen großen Nektar-Gehalt: Blaukissen, Edeldistel, Eisenkraut, Fetthenne, Flammenblume (Phlox), Pfingstrosen, Goldrute und Lavendel.

Auch Kräuter sind eine ideale Nahrungsquelle – zum Beispiel Majoran, Salbei, Thymian und Ysop. Und natürlich Beeren, die sich auch im Kübel auf dem Balkon gut halten lassen: Heidelbeere, Johannisbeeren, Himbeeren …

Wer viele heimische Schmetterlinge anlocken möchte, muss auch an Futterpflanzen denken, damit sich der Schmetterling vom Ei über die Raupe und die Puppe zum fertigen Falter entwickeln kann. Zum Beispiel sind Brennnesseln, Disteln oder Flockenblumen Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen. Verlockend nicht nur für Raupen sondern auch für die Falter sind viele blühende Kräuter.

Jede Raupe hat ihren Vorlieben. So werden Brennnesseln gern vom Admiral, dem Kleinen Fuchs oder dem Tagpfauenauge besucht, das Geißblatt vom Kleinen Eisvogel. Den Schwalbenschwanz zieht es zu Fenchel und Dill, und Apollo liebt die Fetthenne. Zu den Gehölzfaltern zählen der C-Falter, der Zitronenfalter, der Große Fuchs, der Kaisermantel oder der Faulbaum-Bläuling.

Wer im Winter etwas Laub unter den Gehölzen liegen lässt, schafft einen geschützten Raum für das Überwintern von Eiern, Puppen und Raupen der Schmetterlinge.

Schmetterlinge lieben es warm, windgeschützt, bunt und süß …